Agility Training

Unser Labmaraner Milow und ich beim Agility

Milow ist halb Labrador, halb Weimaraner. Der Labrador in ihm ist der Verfressene, der top Schwimmer, der Weimaraner hingegen der Sportliche, der gefordert werden will. Zuletzt habe ich mich also nochmal damit beschäftigt, wie ich ihn noch anders als mit Joggingrunden, körperlich, und Apport Training, geistig, auslasten kann. Bei meiner Recherche bin ich unter anderem auf Agility gestoßen.
Als Milow noch ganz jung war, haben wir ein solches Training bereits mit ihm ausprobiert. Doch – warum auch immer – seitdem nie wieder.
Und so habe ich uns vor wenigen Wochen an einem Samstagmorgen nochmal für eine Stunde einen Agilityplatz in Köln gemietet, auf dem man mit seinem Hund nach Belieben frei und vor allem alleine trainieren kann.

Und was soll ich sagen? Mein Mann, unser Kind und ich bildeten mit Milow ein hoch motiviertes Mensch-Hund-Team, das großen Spaß an der gemeinsamen Bewegung hatte und sogar in einer kleinen Challenge auf Zeit gegeneinander antrat. Einen gewissen Grundgehorsam bringt Milow ja mit und so konnten wir ihn ohne Leine und mit ein paar Leckerlis schon nach wenigen Anlaufversuchen problemlos durch, über und unter die Hindernisse des Parcours lotsen. Die Stunde ging schnell vorbei und er schaffte es sogar mehrmals hochkonzentriert die Hürden zu meistern. Zuhause schlief unser Hund dann erst einmal glückselig ein und auch wir brauchten nach dem Sport erstmal eine Stärkung. 🙂

Ich kann Agility wirklich jedem Mensch-Hund-Team empfehlen, das gerne Sport treibt und sich neuen Herausforderungen stellt. Natürlich ist es wichtig, dass der Hund von seiner körperlichen Verfassung her fit ist. Denn die Sportart ist eine körperliche Belastung für ihn und kann sehr anstrengend sein. Aber wenn alles passt, dann kann Agility sowohl den Zwei- als auch den Vierbeinern großen Spaß bereiten.

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