Highlight der Woche: Milow hat einen Hefepilz in den Ohren

Highlight der Woche_Milow hat einen Hefepilz in den Ohren

Dauerpatient beim Tierarzt

Unser Highlight der Woche waren leider wieder einmal Tierarztbesuche.
Nachdem Milow seine Bindehautentzündung in den Augen endlich losgeworden war, holten ihn auch schon die nächsten Beschwerden ein: Diesmal war es ein Hefepilz in seinen Ohren, der ihm das Leben erschwerte. Auf ihn aufmerksam wurden wir dadurch, dass Milow sich vermehrt hinter seinen Ohren juckte, sich kratzte und schüttelte. So merkten wir das Verhalten unseres Labmaraners direkt bei der Nachkontrolle der Augen bei unserer Tierärztin an und gingen somit zur nächsten Baustelle über.

Milows Tierärztin warf mit einem Mikroskop, welches sie tief in Milows Ohren einführte, einen Blick in das Innere und konnte schnell braune Stellen feststellen. Für mich als Laie sahen sie wie eine braune Flüssigkeit aus, welche sich wie ein Pfropf in seinen beiden Ohren ansammelte. Diagnose: Hefepilz. Woher Milow diesen hat, lässt sich schwer beantworten, da er sich ihn „überall gefangen“ haben kann. Wichtig war jetzt aber vor allem, den Pilz schnellstmöglich zu behandeln, um ihn wieder loszuwerden.

Wenige Tage versuchten wir zuhause selbst mithilfe eines Sprays den Pilz zu vernichten, indem wir Milow einmal am Tag das Medikament möglichst tief in seine Ohren verabreichten. Leider war es für uns aber nahezu unmöglich, bei seinen Hängeohren und seiner körperlichen Energie mit der Flüssigkeit tief genug in seine Ohren zu kommen. Und dass unsere Behandlung so auch nicht zum gewünschten Ergebnis führte, zeigte der nächste Kontrolltermin bei unserer Tierärztin. Sie konnte weiterhin den Pilz in Milows Ohren, wenn auch minimal schwächer, beobachten. So entschieden wir uns gemeinsam dafür, dass sie unserem Labmaraner eine Flüssigkeit direkt vor Ort tief in die Ohren einführt, was nur noch zweimal nachkontrolliert werden muss. Denn das von ihr verabreichte Medikament zerstört den Pilz stärker als das, was wir nach Hause mitbekamen.

Und siehe da: Beim nächsten Tierarztbesuch sahen Milows Ohren schon deutlich freier aus. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass der Pilz bis zur nächsten Kontrolle in drei Wochen ganz verschwunden ist, damit unser Labmaraner endlich wieder ein unbeschwertes Leben führen kann – ohne Wehwehchen. Und auch für mich, die als Hundemama jedes Mal mit ihm leidet, wäre es ohne ständige Tierarztbesuche deutlich entspannter… 

Anmerkung: Da ich keine Fachfrau bin, was das Thema „Hefepilz im Ohr beim Hund“ angeht, möchte ich in dem Artikel bewusst keine gegoogelten und somit vielleicht auch falschen Informationen verbreiten. Wenn euch das Krankheitsbild interessiert, könnt ihr euch an der Stelle gerne selbst darüber weiter informieren. Danke für euer Verständnis. 🙂

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