Highlight der Woche: „Hier“ und „Fuß“ als Kommandos

Highlight der Woche_Hier und Fuß als Kommandos

Gehorsam auch im Freilauf 

In dieser Woche habe ich mit Milow vermehrt die Kommandos „Hier“ und „Fuß“ im Freilauf trainiert.
Auf unseren Spaziergängen mache ich ihn immer nur frei, wenn ich auch wirklich sicherstellen kann, dass er ganz auf mich fokussiert ist. Denn nur dann habe ich die größten Erfolgschancen, die Kommandos im Training mit ihm intensivieren zu können.
 
Zum Aufbau der Kommandos habe ich mir tatsächlich im Vorfeld keinerlei Tutorials oder Hilfestellungen angeschaut beziehungsweise durchgelesen, weil ich gemerkt habe, dass sich die Kommandos in unserem Zusammensein intuitiv ergeben. Bei unserem Training habe ich grundsätzlich Leckerlis dabei, da sie als Belohnung einfach am besten dienen.

Jedes Mal also, wenn Milow sowieso schon im Blickkontakt mit mir steht, rufe ich „Hier“ und strecke meine Hand mit Leckerlis zu ihm aus. Da er auf ihren Geschmack total abfährt, kommt er in der Regel immer sicher zu mir gelaufen und holt sich seine Belohnung ab (unabhängig von der Entfernung zwischen uns). Mittlerweile funktioniert dieses Zusammenspiel so gut, dass sich unser Labmaraner fast in jeder Situation auch ohne Leckerlis mit dem Kommando „Hier“ von mir abrufen lässt. 

Das Kommando „Fuß“ habe ich so aufgebaut, dass ich Milow die Leckerlis in meiner Hand gezeigt habe und ihn an meine rechte Seite neben mich ins Schritttempo gebracht habe. Mit seiner Nase den Leckerlis folgend bleibt unser Labmaraner inzwischen immer solange an meiner Seite, bis er sie zur Belohnung auch bekommt und ich ihm mein „OK“ gebe, wieder von meiner Seite weichen zu dürfen. Dieses Kommando funktioniert auch ohne Leckerlis immer besser. 

Für uns sind diese beiden Kommandos im Freilauf sehr essentiell, weil es uns wichtig ist, unseren Hund jederzeit abrufen zu können. Klar gibt es Situationen, in denen das mal besser und mal schlechter klappt, aber hier ist wie immer die Devise: Dranbleiben! 🙂 Und letztlich zahlt sich das Training vor allem dann aus, wenn man mit dem Hund entspannt Seite an Seite im Freilauf spazieren gehen kann, ohne ständig Angst haben zu müssen, dass er abhaut und nicht mehr zurückkommt.

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